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Die Welwitschia mirabilis

Die Welwitschia mirabilis ist die einzige Art der Gattung Welwitschia in der Familie der Welwitschiagewächse (Welwitschiaceae).

Die Welwitschia mirabilis ist die wohl berühmteste Pflanze in Namibia. Sie erreicht häufig ein Alter von 1.000, unter günstigen Umständen bis zu 2.000 Jahren. Am 3. September 1859 wurde das "lebende Fossil" durch den österreichischen Botaniker Dr. Friedrich Martin Joseph Welwitsch (1806-1872) erstmals entdeckt und darum nach ihm benannt. Die Welwitschia-Pflanze besitzt lediglich zwei Blätter, die jedoch im Laufe der Jahre vom Wind zerfranst werden.

Die Welwitschia mirabilis wächst ebenerdig und bekommt in ihrem gesamten Leben neben den beiden Keimblättern nur zwei Laubblätter, der verholzte Stamm ist unterirdisch. Da sie in ihrem Inneren Wasser speichern kann, zählt die Welwitschia zu den Sukkulenten. Die Blätter sind eigentlich Nadeln. Sie verbleiben an der Pflanze und wachsen immer weiter, wobei sie an den Spitzen verwittern. Sie werden etwa 30 Zentimeter breit und weisen Jahresringe auf. Ihr Wurzelwerk breitet sich unterirdisch über eine riesige Fläche aus. Daher kann sie auch geringste Mengen von Feuchtigkeit nutzen. Darüber hinaus hat die Pflanze eine Pfahlwurzel, um an das Grundwasser zu gelangen. Eine wesentliche Wasserquelle stellt zudem die Luftfeuchtigkeit dar (morgendlicher Tau und Nebel).

Ihre Heimat ist die Namib-Wüste im süd- westlichen Afrika und in Angola.

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