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Muhammad Husni Mubarak

Muhammad Husni Mubarak geboren am 04.05.1928 in Musaliha war vom 13. Oktober 1981 bis zum 11. Februar 2011 Staatspräsident von Ägypten.
Er schloss sein Oberschulstudium in der Hauptstadt Kairo mit einem ungewöhnlich gutem Ergebnis ab. Dies ermöglichte ihm die Offizierslaufbahn in der Armee einzuschlagen. Sein gutes Abschneiden als Kampfpilot und sein strategisches Verständnis verhalfen ihm zu einem Studium an der sowjetischen Stabsakademie in Frunse. 1969 wurde er Stabschef und später Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Mubarak kämpfte im Oktoberkrieg 1973 als Generalleutnant und wurde im April 1975 Vizepräsident. 1979 schickte ihn der damalige Präsident Anwar al-Sadat zu den Friedensgesprächen mit Israel. Nach der Ermordung Sadats wurde Mubarak am 14. Oktober 1981 Staats- und Ministerpräsident Ägyptens. Im Januar 1982 gab er das Amt des Ministerpräsidenten wieder ab.
Am 20. November 2003 erlitt Mubarak während einer Ansprache im Parlament einen Schwächeanfall und wurde ohnmächtig.
Nach einer Verfassungsergänzung fand im September 2005 in Ägypten erstmals eine Präsidentenwahl mit mehreren Kandidaten statt. Bei der Wahl, an der sich nur 23 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten, wurde Mubarak nach offiziellen Angaben mit 88 Prozent der Stimmen für eine fünfte Amtszeit gewählt. Die Wahl wurde allerdings von Berichten über Manipulationen überschattet. Nach 18-tägigen Protesten ist Mubarak am 11. Februar 2011 zurückgetreten.

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