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Informations-Steckbrief - Marokko Flagge von Marokko

Diese Seite befindet sich noch im Aufbau. Es ist geplant sie zu einer ausführlichen Informationsseite über Marokko auszubauen.

neu  Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes vom 24.06.2022 - Aktuelles: Der reguläre Flugverkehr von und nach Marokko wurde wiederaufgenommen.

Die Fährverbindungen mit Spanien wurden teilweise wiederaufgenommen. Der Fährverkehr von und nach Frankreich bzw. Italien wird seit Anfang Juni 2022 schrittweise wieder aufgenommen.

Zu den Einreisevoraussetzungen siehe COVID-19 - Einreise.

COVID-19
Angesichts der weltweiten COVID-19-Pandemie bestehen weiterhin Risiken bei internationalen Reisen, insbesondere für Personen ohne vollständigen Impfschutz. Hierzu mehr unter COVID-19.

Einreise
Die Einreise über den Luftweg ist zunächst bis 16. August 2022 unter folgenden Voraussetzungen möglich:

oder

und

Die Einreise mit der Fähre soll bis auf Weiteres unter folgenden Voraussetzungen möglich sein:

und

oder

Verbindliche Informationen zu den Voraussetzungen zur Gültigkeit und Anerkennung von Impfnachweisen liegen bisher nicht vor. Ein Impfzertifikat wird nach derzeitigem Kenntnisstand als gültig anerkannt, wenn es den nationalen (marokkanischen) Gültigkeitsstandards entspricht, d.h. wenn es den Erhalt der Auffrischungsimpfung (dritte Dosis) bestätigt. Die Grundimmunisierung wird nur noch verlässlich anerkannt, wenn die letzte Impfung nicht mehr als vier Monate zurückliegt. Die Impfung mit Johnson & Johnson zählt als zwei Dosen.

Ob ein Genesenennachweis im Zusammenhang mit dem geltenden Impfregime des Wohnsitzlandes als ausreichend für die Einreise nach Marokko anerkannt wird, kann nicht verlässlich bestätigt werden. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die zuständigen marokkanischen Behörden.

Bei Einreise wird bei Reisenden ab dem sechsten Lebensjahr nach Zufallsprinzip ein Schnelltest durchgeführt. Reisende können aufgefordert werden, an ihrem Zielort nach 48 Stunden einen PCR-Test durchführen zu lassen. Im Fall eines positiven Ergebnisses ist eine Selbst-Quarantäne mit engmaschiger Kontrolle durch die marokkanischen Behörden zu absolvieren. Bei schweren Verläufen erfolgt die Einweisung in ein lokales Krankenhaus. Personen mit Wohnsitz in Marokko können bei positivem Testergebnis die Quarantäne in der eigenen Wohnung mit engmaschiger Kontrolle verbringen.

Kinder unter 12 Jahren sind von den genannten Einreisebedingungen befreit. Kinder zwischen 12 und 18 Jahren gelten als vollständig geimpft, sofern sie zwei Dosen eines anerkannten Impfstoffes erhalten haben (Nachweis über Impfpass erforderlich). Verbindliche Auskünfte zur Anerkennung von Impfnachweisen können nur die marokkanischen Behörden erteilen.

Ausnahmen für Genesene oder Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind nicht bekannt. Auskünfte können bei den jeweiligen Anbietern eingeholt werden.

Die Grenzübergänge in Ceuta und Melilla sind für EU-Bürger und Inhaber von Schengen-Visa geöffnet. Die Landesgrenze zu Algerien ist weiterhin geschlossen. Verlässliche Informationen zu den Möglichkeiten eines Grenzübertritts auf dem Landweg nach Mauretanien liegen nicht vor. Durch die Botschaft können keine Bescheinigungen zur Vorlage bei marokkanischen Grenzstellen ausgestellt werden.

Ausreise und Transit
Verbindliche Informationen, welche Unterlagen bei der Ausreise vorgelegt werden müssen, können nur die Transportgesellschaften und marokkanischen Behörden erteilen.

Für die Ausreise ist für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und ihren festen Wohnsitz in Marokko haben, laut derzeitigem Kenntnisstand ein gültiger Nachweis über eine vollständige Impfung gegen COVID-19 erforderlich.

Ein nationales (marokkanisches) Impfzertifikat wird nach derzeitigem Kenntnisstand als gültig anerkannt, wenn es den Erhalt der Auffrischungsimpfung (dritte Dosis) bestätigt. Die Grundimmunisierung wird nur noch verlässlich anerkannt, wenn die letzte Impfung nicht mehr als vier Monate zurückliegt. Die Impfung mit Johnson & Johnson zählt als zwei Dosen. Bei Genesenen tritt an die Stelle einer evtl. noch fehlenden dritten Impfdosis der Genesenennachweis. Dieser soll für maximal 28 Tage gültig sein.

Ob für Ausreisen mit Fähren abweichende Regelungen gelten, ist nicht bekannt.

Personen, die auch die marokkanische Staatsangehörigkeit besitzen, müssen sich hinsichtlich etwaiger Sonderbestimmungen für die Ausreise mit den lokalen marokkanischen Behörden in Verbindung setzen.

Es kann zu kurzfristigen Änderungen der Bedingungen und Stornierungen bzw. Annullierungen von Flügen oder Fähren, möglicherweise auch ohne vorherige Mitteilung, kommen. Reisende müssen sich zur Klärung möglicher Verbindungen und Beförderungsbestimmungen (z.B. Testerfordernissen) unmittelbar mit den Anbietern in Verbindung setzen.

Beschränkungen im Land
Bis zunächst 31. Juli 2022 gilt der Ausnahmezustand.

Es gilt eine weitreichende Verpflichtung, einen gültigen Impfnachweis in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens mitzuführen.

Öffentliche Einrichtungen und Gastronomie dürfen nur zu höchstens 50% ausgelastet sein, einige sind ganz geschlossen. Der ÖPNV darf nur zu höchstens 75% ausgelastet sein. Es können kurzfristig Versammlungs- und Feierverbote erlassen werden. Es können außerdem weitere lokale Regelungen und Beschränkungen gelten.

Aus Infektionsschutzgründen und im Zusammenhang mit dem geltenden Ausnahmezustand können Zugangsbeschränkungen für die Großräume auch kurzfristig erlassen werden. Öffentliche Einrichtungen sind teilweise noch geschlossen. Zu- und Abgangsmöglichkeiten gibt es nur für geimpfte Personen (Nachweis erforderlich) oder mit Sondergenehmigung. Einige Beherbergungsbetriebe bleiben geschlossen. Informationen über die genauen Beschränkungsmaßnahmen sind bei den zuständigen Behörden in Marokko zu erfragen.

Nationale öffentliche Verkehrsverbindungen (Flug-, Zug-, Bus- und Taxiangebote) stehen zum Teil nur eingeschränkt zur Verfügung. Die Zufahrt zu den Flughäfen ist in allen Städten weiter möglich.

Die Einhaltung der Maßnahmen wird durch die lokalen Sicherheitskräfte kontrolliert.

Landesweit besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes außerhalb der eigenen Wohnung. Dies gilt auch für Fahrten in Kraftfahrzeugen, sofern nicht nur Familienangehörige eines Hausstandes in einem Fahrzeug unterwegs sind. Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet.

Empfehlungen

Name Kurzform:   Marokko  
Name Vollform:   Königreich Marokko  
Eigenname(n):   Al-Mamlaka al-maghribiya, Royaume du Maroc  
Bezeichnung der Staatsangehörigen:   Marokkaner (in)  
Adjektiv:   marokkanisch  
Amtssprache:   Arabisch  
Hauptstadt:   Rabat  
Staatsform:   Konstitutionelle Monarchie  
Staatsoberhaupt:   Mohammed VI. (seit 24.07.1999)  
Regierungschef:   Saad Eddine El Othmani (seit 05.04.2017)  
Außenminister:   Nasser Bourita (seit 26.04.2017)  
Fläche:   458.730 km²  
Einwohner:   34.343.219 (Stand Juli 2008) 1  
Human Development Index:   0,617 = Rang 129 von 187 2  
Korruptionswahrnehmungsindex:   3,5 = Rang 80 von 180 3  
Nationalfeiertag:   30. Juli (Thronbesteigung Mohammed VI. - 1999)  
Währung:   Marokkanischer Dirham = 100 Centimes  
Mitgliedschaften:   Vereinte Nationen, Arabische Liga, Organisation der Islamischen Konferenz 4  
Unabhängigkeit:   02.03.1956 von Frankreich und Spanien  
Zwei- bzw. Drei-Buchstaben-Code
nach der Norm DIN EN ISO 3166-1:
  MA/MAR  
Olympische Länderkürzel:   MAR  
Kfz-Kennzeichen:   MA  
Internationale Vorwahl:   +212  
Internet Top Level Domain:   .ma  
Zeitzone Universal Time Coordonné:   Universal Time Coordonné  
Zeitzone Mitteleuropäische Zeit:   - 1 Stunde  

Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes finden Sie unter anderem folgende Informationen:

Quellen: 1 CIA World Factbook, 2 Human Development Report 2013, 3 Transparency International Korruptionswahrnehmungsindex 2008, 4 Auswärtiges Amt

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